Krebs ist ein Sammelbegriff für verschiedene Krankheiten mit gemeinsamen Merkmalen: ursprünglich normale Zellen des menschlichen Körpers vermehren sich unkontrolliert, wachsen in gesundes Gewebe ein und schädigen es. Sie werden zu Krebszellen. Krebszellen können sich von ihrem Entstehungsort lösen und an anderen Stellen im Körper Tochtergeschwülste (sogenannte Metastasen) bilden. mehr zu Krebs im Allgemeinen ...
Jedes Jahr bekommen in Österreich rund 35.000 Menschen die Diagnose Krebs gestellt. 2007 waren knapp 19.000 Männer und ca. 16.500 Frauen betroffen. Zwar gelingt es dank Früherkennung und moderner Behandlungsmethoden viele bösartige Tumore in Schach zu halten oder sogar zu heilen und so die Sterberate zu senken.
Die Zahl der Neuerkrankungen ist jedoch in den letzten 15 Jahren um etwa 20% angestiegen. Die häufigste Krebsart bei Männern ist der Prostatakrebs, bei Frauen dominiert der Brustkrebs.
Grafik: die häufigsten Krebsarten nach Geschlecht (2007).

Quelle: Statistik Austria, Österreichisches Krebsregister (Stand 27.08.2009)
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